Urlaub, Sprachen

Einmal Urlaub! Aber bitte mit Sprache!

Hamburg und Bremen vor den Bayern? Nein, das ist nicht die Tabelle der Fußball Bundesliga.

Das ist die Reihenfolge des Sommerferien-Blocks der Deutschen Bundesländer 2018. Nordrhein-Westfalen startet übrigens am 16. Juli – Hier schon mal elendig lange Staus in alle Richtungen der Bundesrepublik einplanen.

Deutsche und Urlaub, das passt zusammen wie Sommer und Eiscreme. Ihr hättet das gerne einmal in Zahlen? Bitte sehr: 54 Mio. Deutsche mit mindestens fünftägigem Urlaub, 168 Mrd. Urlaubstage und Ausgaben von bis zu 73,6 Mrd. Euro für Auslandsreisen… pro Jahr* – wir machen gerne Urlaub. Achja, unsere beliebtesten Ziele sind sonnig, warm, haben einen Strand und eine andere Sprache. Überrascht? Wohl kaum.

Sprich die Sprache deines Gastgebers

Hola, Señor! Excuse me. Dov’è la gelateria? S’il vous plaît? – Das war: Spanisch, Englisch, Italienisch,Französisch – Entschuldigen Sie Herr, wo finde ich bitte die Eisdiele.

Wenn wir den Satz in allen vier Sprachen auf dem „Kasten“ haben, dann sollten wir in den meisten unserer beliebtesten Urlaubsziele ein Eis in der Mittagssonne schlecken können.

Im Normalfall kommen wir im Urlaub mit Schulenglisch zurecht, aber selbst das ist manchmal eingestaubt. Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, der frischt die Muttersprache des Urlaubsziels ordentlich auf oder lernt gar neu. Die Freude des Gastgebers ist garantiert.

Es sei denn, wir reisen an unser am heißesten geliebtes Urlaubsziel – die hauseigene Ostsee 😉

Sprachführer, Netflix, Auffrischungskurs oder Señora Erika

Wege zum Auffrischen einer Fremdsprache gibt es viele. Mit Englisch ist es noch am einfachsten. Bei den südeuropäischen Sprachen wird es schon schwieriger. Ausgestattet mit dem PONS Sprachführer, aber keinen Kenntnissen in der Aussprache reden wir schnell Kauderwelsch und blicken an der Riviera in fragende Gesichter – Thanks for trying!

Hier findet ihr daher unsere ultimative Liste an Möglichkeiten, wie ihr auch im Urlaub immer eloquent unterwegs seid:

  • Der klassische Sprachkurs: Für Anfänger ist es sicher das Beste noch einmal die Schulbank zu drücken. Wenn man das vollkommen freiwillig macht, dann kann das auch richtig Spaß machen ;-). Schaut mal bei eueren ortsansässigen Abend- und Volkshochschulen vorbei. Diese haben für gewöhnlich Sprachen wie Englisch, Spanisch, Französisch und Italienisch auf dem Lehrplan.
  • Sprachen lernen im Einzelcoaching: Wer möglichst schnell, aber auch möglichst langfristig für sein liebstes Urlaubsziel vorbereitet sein möchte, der bucht sich am besten einen persönlichen Sprachlehrer, der einen ganz individuell zum Ziel bringt. So stellt ihr sicher, dass Wortfundus und Aussprache für eure Vorhaben optimal vorbereitet sind. Mobile Sprachlehrer, die sogar zu dir nach Hause kommen, findest du übrigens auch auf myErika!
  • Lesen bildet: Wer schon über Kenntnisse in der benötigten Fremdsprache verfügt, dem hilft sicherlich der Griff zur Lektüre. Ob Reiseführer, Fachmagazine oder ein Buch – wer regelmäßig liest, der bleibt auch sprachlich fit.
  • Serien, Filme und Co: Ob mit Untertitel oder ohne Stützräder, wenn euer TV eine andere Sprache spricht, dann ist euch geholfen. Das gute dabei: Ihr werdet permanent mit der passenden Aussprache beschallt. Was ihr auch mal probieren könnt: Deutscher Ton und Untertitel in der entsprechenden Sprache
  • Nicht bis zum Urlaub warten: schaut einfach mal, wo eure Stadt Partnerstädte hat. Durch Austauschprogramme kommen immer wieder Menschen in eure Nähe, die sich über einen Austausch freuen. Das Schöne daran: wenn es mal nicht weitergeht, dann helfen meistens Hände und Füße. Sprachbarrieren gemeinsam überwinden, so macht es besonders viel Spaß.
  • Tandem-fahren: versucht einen Partner für euer Sprachtandem zu finden. Was ist das? Das Sprachtandem bietet euch die Möglichkeit, sich mit jemandem in dessen Muttersprache, die ihr erlernen wollt, zu unterhalten. Gleiches gilt umgekehrt für euer Gegenüber. So helft ihr euch gegenseitig in der Sprache des anderen besser zu werden. Ihr beide solltet im Idealfall schon in der Lage sein, ein Gespräch in der jeweiligen Sprache zu führen. Ein passender Partner will da gefunden werden. Dabei hilft euch die VHS . Oder ihr schaut euch einfach mal in entsprechenden Gruppen auf Social Media (internationale Meetups, Networking-Veranstaltungen oder Expat-Gruppen) um.

Eine Sprache zu erlernen ist alleine schon eine schöne Sache. Sich im Ausland mit den Ansässigen mehr als nur verständigen, also richtig unterhalten zu können ist oft ein Segen, denn so lernen wir Land und Leute erst richtig kennen. So erfahren wir Geschichten aus dem Leben an den Orten, zu denen wir am liebsten Reisen.

Mit den Sprachlehrern von myErika stehen euch ideale Trainingspartner zur Seite. Oft beginnen die tollen Geschichten aus dem Leben schon beim Lernen. Ihr werdet sehen, nach ein paar Wochen Intensivkurs steht dem netten Plausch mit Luca im Supermercato in der Toskana nichts mehr im Wege.

 

 

*Quelle: Statista