Winter, Kalt

Frau = Frostbeule? Nicht mit uns!

Du gehst im Herbst und Winter nur noch mit Wollsocken ins Bett? Dein Gesicht ist kaum noch zu erkennen, weil du ohne Mütze und dicken Schal nicht mehr vor die Türe gehst? Deine Hände und Füße sind so kalt, dass sich nicht mal mehr deine Katze zu dir kuschelt? Dann bist du definitiv eine Frostbeule und daher höchstwahrscheinlich eine Frau!

Aber ist das nicht eine faule Ausrede, dass Frauen schneller frieren als Männer? Erstens nein und zweitens lässt sich das ganz einfach erklären! Männer haben einen Muskelanteil von 40 bis 45 Prozent und Frauen durchschnittlich nur einen Anteil von 23 Prozent an der Gesamtkörpermasse1. Und eben diese Muskelmasse produziert Wärme – sie ist sozusagen deine innere Heizung. Frauen sind stattdessen mit mehr Körperfett ausgestattet, das aber immerhin als körpereigene Isolierschicht dient. Bist du allerdings sehr schlank, ist diese Schicht natürlich auch nicht ausreichend, um dich vor dem Frostbeulen-Dasein zu bewahren. Übrigens ist auch die Oberhaut eines Mannes rund 15 Prozent dicker als bei einer Frau. Das bedeutet, dass Frauen ihre Wärme generell schneller nach außen abgeben. Falls dir also mal wieder ein Mann unterstellen will, dass du dich anstellst: Du hast ganz offiziell das Recht dazu, schneller zu frösteln! 😉

Die gute Nachricht? Du kannst etwas dagegen tun!

Mit unseren ultimativen Anti-Frostbeule-Tipps:

1. Tee und Gewürze

Bevor du in deiner Wohnung die Heizung voll aufdrehst, mache dir lieber häufiger einen heißen Tee. Statt Tee im Beutel genügt bereits frischer Ingwer in Stücke geschnitten, eine ausgepresste Zitrone, frische Minze sowie etwas Honig. Falls du auf scharfes Essen stehst, werden dir Chili, Curry, Peperoni, Knoblauch und natürlich Ingwer auch ordentlich einheizen. Ob als Vorspeise oder als Hauptgericht – eine heiße Suppe vertreibt ebenfalls die Kälte.

2. Regelmäßige Bewegung

Du sitzt von Montag bis Freitag im Büro, fährst auch die kürzeste Strecke mit dem Auto und deine liebste „Laufstrecke“ im Herbst und Winter ist die zwischen Küche und Couch oder Bett? Dann wundere dich nicht, wenn du ständig frierst! Während der Arbeit kannst du zwar nicht einfach vor die Türe, aber du kannst zwischendurch aufstehen, ein paar Übungen machen, deine Beine kurz bis zu deinem Lieblingskollegen vertreten oder dir einen wärmenden Tee in der Küche zubereiten. Kalte Finger solltest du zwischendurch von der Tastatur nehmen, lockern und bewegen. Ansonsten gilt allerdings: Gehe regelmäßig an die frische Luft, lasse für kleine Strecken das Auto stehen und laufe oder fahre mit dem Fahrrad. Gönne dir am Wochenende einen ausgedehnten Spaziergang und vergiss die Mütze dabei nicht! Die meiste Wärme verlierst du nämlich über deinen Kopf. Ebenfalls unverzichtbar sind natürlich Handschuhe, Schal und dicke Socken. Du möchtest dich sportlich betätigen? Dann lies noch mal unsere ultimativen Tipps zum „Sport im Herbst”.

3. Muskelaufbau

Je mehr Muskelmasse du hast, umso weniger frierst du. Deshalb ist es wichtig, dass du deine Muskeln aufbaust. Möchtest du schnell Erfolge erzielen, empfehlen wir dir ein paar Stunden mit einem Personal Trainer. Er stimmt deinen Trainingsplan ganz individuell auf dich und deinen Alltag ab. Hier geht’s zu unseren sportlichen „Erikas”.

Muskeln brauchen Futter

Effektives Training ist die eine, proteinreiche Ernährung die andere Voraussetzung, damit du deine Muskulatur erhältst und weiter aufbaust. Allerdings sollten es nicht irgendwelche, sondern richtig gute Eiweißquellen sein. Dazu zählen zum Beispiel Putenbrust, Harzerkäse, Chia-Samen, Rind, Magerquark, Hanfsamen, Kürbiskerne, Mandeln oder auch Linsen. Nach dem Sport und am Abend solltest du daher auf Kohlenhydrate verzichten und stattdessen gesunde Proteine zu dir nehmen. Damit dein Muskelstoffwechsel reibungslos funktioniert, musst du darauf achten, genügend Vitamin D zu dir zu nehmen. Falls du diesbezüglich mehr Tipps und Rezepte benötigst, findest du über myErika natürlich auch erfahrene Ernährungsberater in deiner Nähe, die dich bei deinem Vorhaben unterstützen.

4. SOS-Tipps für zu Hause

Hast du es schon mal mit Wechselduschen probiert? Am frühen Morgen kalt zu duschen kommt quasi einer Mutprobe gleich. Dennoch lohnt sich der tägliche kalte Guss nicht nur, um die Durchblutung zu fördern, sondern du bist danach ganz sicher wach und du stärkst dein Immunsystem! 😉 Zu den SOS-Tipps zählen natürlich auch entspannende Dinge, die du vor allem am Abend und an den Wochenenden umsetzen kannst. Ein heißes Bad oder eine heiße Dusche, eine Wärmflasche, dicke Kuschelsocken, ein Heizungsersatz namens Mann 😉 sowie die obligatorische Wolldecke sind unverzichtbar, wenn dich die Kältewelle erwischt. Falls du deshalb auch unter Verspannungen leidest, sind Wärmepflaster sehr hilfreich. Noch besser ist allerdings eine Massage. Dein Liebster oder deine Liebste hat zwei linke Hände? Keine Bange! Bei uns findest du die passende „Erika“, die zu dir nach Hause kommt und dich massiert. Tiefenentspannung inklusive! Hier findest du weitere Entspannungstipps gegen Stress.

5. Ärztliche Abklärung

Wenn du dich generell erschöpft, unwohl oder krank fühlst, kann das Frieren auch damit zusammenhängen. Ursachen können beispielsweise ein zu niedriger Blutdruck, starkes Untergewicht oder auch seelische Erkrankungen wie Burn-out oder eine Depression sein. In diesen Fällen solltest du dich von einem Arzt untersuchen und beraten lassen.  

 

1 Quelle Onmeda