Selbstständigkeit – die wichtigsten Fragen

Rechtsform, Gewerbesteuer, Finanzierung: Bei einer Existenzgründung prasseln viele neue Themen auf dich ein. Doch nicht alles ist so kompliziert, wie es klingt. Sammle am besten so viele Informationen ein wie du kannst – sie sind dein wichtigstes Startkapital!

Du weißt, dass du gut bist in deinem Job, fragst dich aber, ob es für die Selbstständigkeit reicht? Gut so! Jedes erfolgreiche Geschäft beginnt nämlich erst einmal mit Fragen. Die wichtigste am Anfang: Was ist deine Idee? Löchere dich selbst, bis du deine Idee so genau wie möglich beschreiben kannst. Was macht dein Angebot besonders? An wen willst du deine Dienstleistung verkaufen? Und was sind Menschen bereit, dafür zu zahlen?

Schick deine Idee raus ins Leben

Wenn du deine Geschäftsidee stimmig findest, dann behalte sie nicht für dich! Sprich mit Freunden, Familie oder ehemaligen Kollegen über dein Projekt, denn dann nimmt es nach und nach immer mehr Gestalt an. Fragen kostet nichts – und manchmal haben gerade Menschen, von denen du es gar nicht erwartet hättest, extrem hilfreiche Tipps.

Hast du das Zeug zum Unternehmer?

Denkst du beim Begriff „Unternehmer“ automatisch an einen gestriegelten Mittdreißiger mit Laptoptasche? Dann verbanne dieses Bild bitte schnell aus deinem Kopf! Existenzgründer gibt es in allen Formen und Farben – und Geschlechtern sowieso. Wenn du entscheidungsfreudig bist, Verantwortung übernimmst und diszipliniert mit Geld umgehen kannst, hast du schon einmal die wichtigsten Grundvoraussetzungen erfüllt.

Die Finanzierung deines Unternehmens

Siehst du dich schon schwitzend vor deinem Bankberater sitzen? Sammel lieber erst einmal Informationen ein, bevor du mit dem Geldeinsammeln startest! Ein Bankkredit ist nämlich nicht die einzige Möglichkeit, ein neues Unternehmen zu finanzieren. Hör dich z.B. einmal nach Investoren um, die sich an deiner Idee beteiligen wollen – auch in deinem Bekanntenkreis. Und rechne zuerst einmal genau durch, wieviel du z.B. in eine Erstausstattung deines Geschäfts investieren müsstest – und wieviel auf der hohen Kante liegen sollte, damit du sicher durch die Startphase kommst.

Wieviel Startkapital ist wirklich nötig?

Lass dich nicht verunsichern: Manche Geschäftsmodelle erfordern gar kein so hohes Startkapital. Für mobile Dienstleistungen beispielsweise brauchst du kein Ladengeschäft mit kompletter Ausstattung und monatlichen Mietverpflichtungen. Du kannst relativ schnell und unkompliziert starten – und dein Geschäft deinem Leben anpassen, nicht umgekehrt. Informiere dich auf jeden Fall über Fördermöglichkeiten in deiner Region. Für eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit heraus, für Frauen oder Migranten gibt es oft spezielle  Zuschüsse.

Businessplan und Rechtsform

Jetzt wird’s ganz konkret: Im Businessplan beschreibst du dein Konzept schwarz auf weiß. (Eine Checkliste mit Punkten, die nicht fehlen dürfen, findest du hier). An diesem Punkt solltest du dich auch für eine Rechtsform für dein Unternehmen entscheiden: Als Einzelunternehmer kannst du – je nach Berufsgruppe – ein Gewerbe anmelden oder als Freiberufler arbeiten. Gründest du mit einem oder mehreren Partnern zusammen, kommen zuerst wahrscheinlich GbR oder OHG in Frage.

Gründer gesucht: Deine Stadt unterstützt dich

Jedes Bundesland hat sein eigenes Gründerportal oder eine Existenzgründungsinitiative, die Start-ups und Selbstständige berät. In einem meist kostenlosen Erstgespräch kannst du deine Geschäftsidee mit einem Gründungsexperten durchsprechen und wichtige Tipps und Kontaktadressen von Kammern, Förderbanken, Verbänden oder Business Angels mitnehmen. Eine Liste mit Adressen von Existenzgründungsinitiativen und Gründerzentren findest du hier.

Her mit den Aufträgen! myErika als Starthelfer

Dienstleistungen als mobilen Service für Kunden zuhause anzubieten, ist wahrscheinlich der unkomplizierteste Weg in die Selbstständigkeit. Trotzdem musst du dir als frischgebackener Existenzgründer normalerweise erst einmal einen Kundenstamm aufbauen. Das Gute: Wenn du mit myErika zusammenarbeitest, hast du schon einmal einen wichtigen Kanal festgelegt, über den du Umsätze generieren kannst. Du erstellst kostenlos ein Partner-Profil, präsentierst dich in einem professionellen Umfeld und wirst von Kunden in deiner Region unkompliziert gefunden.

Der smarte Weg in die Selbstständigkeit

Mit myErika als Plattform springst du als Gründer oder Gründerin nicht komplett ins kalte Wasser. Beispielsweise halten sich dein Zeitaufwand und die Vorlaufkosten im Rahmen, weil du dich nicht mit Dingen wie Werbung, einem Webauftritt, der Erstellung von Angeboten oder Rechnungen etc. beschäftigen musst. Und weil du nur für feste, verbindliche Aufträge eine Provision zahlst, sparst du dir eine Menge Rechnerei und Ärger. So kannst du dich auf das konzentrieren, was du liebst: deinen Beruf!